Das Weihnachtsgedicht einer Druckerei

Die Weihnachtsgeschichte

Oder: gut gedruckt ist halb geboren

 

Es begab sich um die Zeit um 0 vor Christus bzw. 5 Minuten vor Lieferdatum. Der Kaiser Michael ordnete im gesamten Drucksaal an, dass man das Volk der Druckerei zählen wollte. Hierzu sollte sich ein jeder Mitarbeiter, gleich welch Geschlecht oder Abteilung an seinen angestammten Arbeitsplatz begeben.

Im Volke entstand leichte Ungemach: wohin um alles in der Welt sollte man sich nun begeben? Und was in aller Welt sei denn genau ein oder sogar „mein“ Arbeitsplatz in der Druckerei. Um Auskunft bemüht begab sich der Abgesandte Andreas der Weiterverarbeitung zum Kaiser Michael und sprach mit zitternder Stimme vor. MACHNER‘t ihr eine Volkszählung oh mein Kaiser? Wohin sollen wir uns denn dann von dannen stehlen?

Michael ward gewahr, dass die Unruhe seines Untertans einen Grund hatte: Man MUNKElte, dass der Andreas‘ an allen Orten der Weiterverarbeitung zu Hause war und nun nicht genau wusste wohin er zu gehen hatte. Er tiegelte vom Polarstern bis zum Horizon und rüttelte sogar an Schneidemessern bis sich die Gabel stapelten. Es nutze alles nichts – er begab sich zum Kaiser.

MAY-er schon wieder, dachte sich Kaiserin Gisela im geheimen.

„Wohlan mein Untertan“, sprach Kaiser Michael und sandte den Andreas in ein Bett voller Lehm (also: Bethlehem) um dort zur Ruhe zu kommen. Ein Bett voll Lehm war nun wirklich nicht das was sich Andreas zu Eigen MACHNERten wollte. Gerade deshalb auch , da der Buchbinder’sche Harem voller Ungemach ward. Allen voran Maria schwangerte böses, das Sie sich dort evtl. eine Grippe holen könnte. Keine Angst sprach Simone: wenn es all zu kalt wird HEKEL ich uns einen MILLER. Aber: Sollte der Harem evtl. nicht doch besser bei Christin Tine ein Unterkunft BUCHNERN? Voller GOLL widersprach da eine: wir sind doch gar nicht so Richie, als dass wir uns eine Unterkunft BUCHNERN könnten! Und – so ein ander‘ Weib Namens Christine: wir bekRIEKERn uns doch nicht mit Esel und Schafen! Um sich die Unterkunft dennoch leisten zu können bedarf es wohl wirklich einer HERBichen Trickserei. Also STAHL Petra des Dennis seinen KIBEL. Darin bewahrte Sie fortan das Hab und Gut – und für den Fall des Falles einige Buchbinden auf. In den Buchbinden plante der Harem sich einwickeln zu lassen, um des Nächtens nicht all zu sehr frieren zu müssen. Das TRAUDLte sich nun wirklich jede Frau des Harems zu.

AN-NE andere Möglichkeit war auch nicht mehr zu denken, denn Kaiser Michael befahl den Aufbruch zu den Arbeitsplätzen. KAIn einziger Arbeiter dürfe an falscher Stelle stehen, sonst BLUMte ihm furchterliches SCHREIERTE der oberste Diener als Vorstufe seines Kaisers.

„BENJAschonanMIN Arbeitsplatz“ schallte es ihm allseits entgegen.

Dennoch: Diese Drohung erschrak die Damen sehr. Sollten Sie sich zu Ihrem eignen Schutze vielleicht einen BROCKMANN als Beschützer suchen? SUSI sie auch nachdachten: kein Gedanke an eine weise Weisung. Sogar STE FANd, dass GROSSE Hilfe nötig ward. Genau hier sprach nun eine Stimme aus dem dem Leitstand zu Ihnen: Faltet Euch nicht! Ein Schweif am schallgedämpften Firmament sollte dem Harem den rechten Weg zum Arbeitsplatze weisen.

Zudem nahte auch Hilfe aus dem Morgenland: die Heiligen 3 Könige, eine alte Druckerkolonne aus vergangenen Zeiten. Renate, Uschi und Willitasar machten sich auf, um dem Harem den Weg an deren Arbeitsplätze zu weisen.

Es bot sich nun ein Bild der Tüchtigkeit: Bianca, des Kaiser Zählerin, konnte exakt die Damen an den Arbeitsplätzen zählen. Sie hatte zuvor bereits befürchtet, Sie könne alles nur GROPPern abschätzen.

Amen sagten die Damen.